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Tag der offenen Tür: Neubau der Psychiatrie stößt auf großes Interesse

Die seltene Gelegenheit für den Blick hinter die Kulissen der neu errichteten Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie vor der offiziellen Inbetriebnahme nutzten kürzlich mehr als 1.000 Besucher. „Diese Resonanz hat uns verblüfft und zeigt das öffentliche Interesse an unserer Klinik“, so Geschäftsführer Jürgen Thau und fährt fort: „In vielen Köpfen herrschen noch Vorurteile. Die Psychiatrie wird mit Gittern, Gummizelle und Zwangsjacken in Verbindung gebracht. Mit dem Tag der offenen Tür haben wir öffentliche Aufklärungsarbeit betrieben, diese antiquierten Ansichten zu widerlegen.“

„Neben einer guten Diagnostik und optimalen Behandlung unserer Patienten ist es auch wichtig, Sorgen und Befürchtungen der Bevölkerung vor psychischen Erkrankungen abzubauen“, wie Chefarzt Dr. Ansgar Siegmund unterstreicht: „Von 11 bis 17 Uhr hatten Interessierte die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild des Klinikneubaus und unserer Arbeit zu machen. Vielen Menschen war nicht bewusst, was es mit einer psychiatrischen Abteilung auf sich hat. Viele Gäste waren positiv überrascht über die hellen und modern ausgestatteten Räume, die angenehme Atmosphäre und die freundliche Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv.“

Vorgestellt wurden die therapeutischen Angebote und Neuerungen. Die Besucher konnten sich in geführten Rundgängen alle Räume der Intensiv- und Akut-Psychiatrie (Station 53) ansehen.  Daneben wurden die Allgemeine Psychiatrie (Station 52), die Schwerpunktstation Sucht (Station 51), die Psychotherapie (Station 50), sowie Ergo- und Sporttherapie präsentiert. Stationsleitung Silvia Lang stellte den Tagesablauf in der Psychiatrie in Vorträgen vor.

Küchenchef Roland Raddatz sorgte für das leibliche Wohl der Besucher, die gratis zu Kaffee, Kuchen und Waffeln eingeladen wurden. „Die spontane freiwillige Spendenbereitschaft vieler Besucher brachte stolze 408,50 Euro zusammen, die wir einem guten Zweck zukommen lassen werden“, so Siegmund. Die Erzieherin Irmgard Neehus kümmerte sich mit einem besonderen Bastel- und Spielangebot um Abwechslung bei den kleinen Gästen.

Der Umzug der Patienten in die neuen Räumlichkeiten findet Mitte Dezember statt. Anschließend beginnt die  Renovierung und Modernisierung des bisher genutzten Baukörpers. Anfang 2016 werden wir dann alle Stationen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und die psychiatrische Institutsambulanz unter einem Dach zusammengeführt haben. „Nach Abschluss der Um- und Neubauarbeiten wird mit rund 3.400 Quadratmetern fast drei Mal so viel Fläche wie bisher für die stationäre psychiatrische Behandlung in 75 Betten zur Verfügung stehen“, wie Geschäftsführer Jürgen Thau betont. Die neu entwickelten Therapiekonzepte können im neuen Gebäude optimal umgesetzt und alternative Therapieformen, wie Akupunktur oder Aromatherapien, angeboten werden. Das Therapieangebot profitiert von der neuen räumlichen Situation und kann noch besser auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Patienten abgestimmt und weiter entwickelt werden.

Etwa 40 Firmen waren seit Juli 2013 an dem Bauprojekt beteiligt, das sich durch eine besonders gute Koordination auszeichnen konnte. Ein besonderer Dank und Lob wurde vonseiten aller Mitarbeiter der Klinik ausgesprochen, die in die Planung mit eingebunden waren und ihre wertvollen Erfahrungen des Alltags in das neue Konzept mit einbringen konnten.

veröffentlicht am: 08. Dezember 2014

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Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster