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Neue Dimension in der medizinischen Kernspin-Bildgebung in der EUREGIO-KLINIK – volldigitaler MRT verbessert Untersuchungsergebnisse und bietet mehr Komfort für Patienten

Die Radiologie des Medizinischen Versorgungszentrums der EUREGIO-KLINIK Nordhorn (MVZ) hat heute einen Hochleistungs-Magnetresonanztomographen (MRT) der neusten Generation von Philips in Betrieb genommen. Das Gerät mit dem Namen „Achieva dStream 1.5T“ basiert erstmalig auf voll digitaler anstatt auf analoger Technik. Ähnlich wie beim Übergang vom analogen Fernsehen mit seiner sehr begrenzten Kanalzahl zum digitalen Breitband-HD-Fernsehen mit hunderten von Kanälen, ist die digitale Signalerfassung und -übertragung des neuen MRT unabhängig von der Anzahl der Kanäle. Die Technik bietet dadurch eine wesentlich höhere Bildqualität und steigert so die Verlässlichkeit der Diagnose. Damit ist das Versorgungszentrum technologisch führend in der Region.

Um detaillierte Strukturen innerhalb des menschlichen Körpers sichtbar zu machen, kommen bei der Magnetresonanztomografie (MRT) Magnetfelder und Hochfrequenzsignale gemeinsam zum Einsatz. Die magnetische Feldstärke wird dabei in Tesla (T) gemessen. Kliniker setzen schon lange MRT ein, weil das diagnostische Verfahren unterschiedliche Weichteile außergewöhnlich differenziert darstellt und dabei ohne Röntgenstrahlung arbeitet. Bislang haben alle MRT-Systeme analoge Komponenten für die Signalerfassung und -verarbeitung verwendet, um Bilder vom Patienten zu erzeugen. Allerdings begrenzt der Einsatz analoger Komponenten die Leistung in Bezug auf Bildschärfe und -qualität. „Wir haben uns aber nicht nur für dieses High-End-Gerät entschieden, weil es die Aussagekraft der Bilder deutlich erhöht, sondern wir erweitern so auch in unserer Einrichtung das Einsatzspektrum“, begründet der Ärztliche Leiter des Radiologie-MVZ, Dr. med. Arno Schumacher, die Investition. Jetzt sind größere Körperpartien in einem einzigen Untersuchungsgang aufzunehmen, wie z. B. das zentrale Nervensystem, Gefäßsysteme, eine Extremität in seiner ganzen Länge oder auch der gesamte Körper auf einmal.“ 

Doch auch der Patientenkomfort in der Praxis erhöht sich durch das neue System und den Umbau. Der Patient wird während der Untersuchung weniger eingeengt, da bis zu 60 Prozent der Untersuchungen ohne zusätzlich aufgelegte Spulen (Signalaufnehmer) durchgeführt werden können. Auch ist die Geräteöffnung etwas breiter. Die meisten Spulen sind bei dem innovativen System in den Patiententisch integriert. Nicht zuletzt bringt die Digitalisierung auch eine Beschleunigung der Untersuchung mit sich. Dies ist nicht nur für ängstliche Patienten hilfreich – auch Patienten, die nicht lange ruhig liegen können, z. B. aufgrund von Schmerzen oder anatomischen Besonderheiten (Wirbelsäulenverkrümmung), profitieren.

Eine weitere Verbesserung des Service für die Patienten ergibt sich im Bereich der Anmeldung zum MRT. Jetzt können Patienten auch online mit dem Radiologie-MVZ Kontakt aufnehmen und unter Angabe ihrer Daten einen Untersuchungstermin anfordern, insbesondere, wenn die Praxistelefone zu Stoßzeiten belegt sind. Der Online-Kontakt der Radiologie lautet: radiologie@euregio-klinik.de. Weiterhin gilt die bekannte Telefonnummer der MVZ-Ambulanz: Tel. +49 (0) 59 21-84-1613.

„Das gesamte Team des Radiologie-MVZ der EUREGIO-KLINIK ist stolz, ihren Patienten mit diesem System eine wesentliche Verbesserung der radiologischen Versorgung bieten können“, freut sich Schumacher.

Foto: Werner Westdörp

veröffentlicht am: 21. Mai 2014

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